Newsletter Juni 2015

Samstag, 21. Oktober 2017

Leguan Reisen - der Spezialist für Natur- und Erlebnisreisen

 

Liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,

mit diesem Newsletter möchten wir Sie auf diese besonderen Reiseprogramme und aktuellen Entwicklungen hinweisen:

  • Sail and Bike - die Dänische Südsee mit Großsegler und Fahrrad erkunden.

  • Neue Ziele erkunden: Der Leguan Reisen Produktspezialist Peter Hünseler besucht Peru.

  • Expeditonsschiff im Detail: Marcus Grahl an Bord der EXPEDITION 

  • Unwillkommene Beobachter - Crew und Gäste der ANTIGUA werden Zeugen des norwegischen Walfangs.

 

Ausführliche Informationen bieten Ihnen der folgende Text und unsere Homepage.

Gerne beraten wir Sie persönlich und freuen uns, von Ihnen zu hören.

Herzlichst Ihr Team von Leguan Reisen

SAIL and BIKE - die dänische Südsee aktiv und unter Segeln erleben




Aktuell möchten wir Sie auf eine sehr bald (Juli 2015!) beginnende Reise aufmerksam machen, die Segeln und Fahrradausflüge kombiniert. Reiseziel sind die Dänischen Ostseeinseln.

 

"Unsere Südsee" nennen die Dänen liebevoll die zauberhaften Landschaften zwischen der Halbinsel Jütland und der großen Insel Seeland. Endlose Sandstrände, weißschimmernde Kreidefelsen, unzählige Inseln und Inselchen und zauberhafte kleine Hafenorte mit bunten Häusern kennzeichnen diese Region.

Ein wunderschönes Segelrevier und verträumte Inselwelten, die sich herrlich mit dem Rad erkunden lassen. "Sail and Bike" vereinigt diese beiden erholsamen Reiseformen. Das Programm mit der Barkentine ATLANTIS kombiniert das Segeln auf einem Großsegler mit Fahrradausflügen - und bietet einzigartige Möglichkeiten, die schöne Küstenlandschaft aktiv, aber auch erholsam zu geniessen.

Die ATLANTIS läuft u.a. die Inseln Mön, Samsö, Fünen und Aerö an - und die schöne Metropole Kopenhagen. Diese Ziele können dann mit dem Fahrrad erkundet werden. Eine Kombination aus Segelreise und Fahrradtour - bei der die ATLANTIS als mitfahrende, komfortable Unterkunft dient.

Bei den Radtouren führt Sie Ihr Reiseleiter zu den schönsten Plätzen und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Zielgebiete. Vorab erhalten Sie Informationen, wie lang die Fahrradstrecken sind und können sich dann je nach Lust und Befinden entscheiden, ob Sie am nächsten Tag radeln oder an Bord bleiben und unter Segeln das nächste Ziel anlaufen möchten.

 

Diese 10 tägige Reise mit der Barkentine ATLANTIS findet vom 10. - 19.7.2015 statt.

Start- und Zielhafen ist Kiel. Maximal 36 Passagiere können an dem Programm teilnehmen.

 

Zur Zeit gibt es noch einige wenige freie Plätze - Interessenten sollten sich schnellstmöglich bei uns melden!

Für Leguan Reisen unterwegs (I) - Peter Hünseler erkundet Peru


 

Ende April brach Leguan Reisen Produktspezialist Dr. Peter Hünseler nach Peru auf.

Zunächst stand die Teilnahme an einer klassischen geführten Rundreise auf dem Programm. Die Reiseroute führte von Lima aus entlang der Pazifikküste nach Süden. Erstes Highlight war für den Biologen der Besuch der Balestas Inseln - felsige Eilande vor dem Hafen von Paracas (und im gleichnamigen Schutzgebiet) gelegen. Hunderte von Peru-Tölpeln, Pelikanen und Humboldt Pinguinen bevölkern die felsigen Inseln und werden an Zahl nur noch von zehntausenden von Kormoranen übertroffen, die - einer schwarzen Masse gleich - alle ebeneren Flächen der Inseln einnehmen.

 





Nach diesem eindrucksvollen Naturerlebnis waren Landschaftsextreme und Zeugnisse alter Kulturen die weiteren Höhepunkte der Reise. So etwa die von Sanddünen umgebende Oase von Huacachina. Und  die einzigartigen Nasca Linien, die sich in ihren Ausmaßen am besten bei einem kurzen Rundflug erschließen. Schließlich Arequipa - die zweitgrößte  Stadt Perus wartet mit einem schönen kolonialen Stadtbild auf - vor schneebedeckten Vulkanen.

 

Cusco, das umgebende "Heilige Tal der Incas" und natürlich die Inca - Metropole "Machu Picchu" waren dann die eindeutigen Highlights der Rundreise.

 

Cusco, in einem Hochtal in 3400 Metern Höhe gelegen, besticht ebenfalls durch eine schöne koloniale Innenstadt - mit Bauten, die oftmals auf soliden Fundamenten der Incazeit errichtet wurden. Reges Leben herrscht in den kleinen Gassen und auf der großen zentralen Plaza und zahlreiche Museen, nette Restaurants und die Incabauten der nahen Umgebung lohnen einen Besuch. Der Aufenthalt hier sollte daher nicht zu knapp geplant sein.

Landschaftlich äußerst reizvoll ist das naheliegende "Heilige Tal". Umgeben von teilweise über 6000 Meter hohen, schneebedeckten Bergen bildet die Talsohle (mit nur ca. 2400 Metern Höhe) eine klimatische Oase und erlaubt den Anbau vieler Frucht- und Nutzpflanzen. Zahlreiche Zeugnisse der Incazeit, farbenprächtige Märkte und die herrliche Berglandschaft machen einen Aufenthalt zu einem Erlebnis.

Schließlich Machu Picchu. Die Anreise zur Ruinenstätte erfolgte komfortabel mit der Bahn durch die spektakuläre Schlucht des Urubamba Flusses und führte vom trockenen Hochlandklima hinab in die Feuchtwälder der Anden. Nach zweistündiger Fahrt wurde Aguas Calientes erreicht - die Talstation unterhalb der hoch auf einem Bergsattel thronenden Incastätte Machu Picchu.

 

Auch wenn täglich Besucher in großer Zahl Machu Picchu besuchen - der Besuch der Inkastätte lohnt sich wirklich. Insbesondere am frühen Morgen und am späteren Nachmittag (wenn die Tagesbesucher aus Cusco noch nicht angekommen bzw. schon wieder abgereist sind) ist Machu Picchu ein bewegendes Erlebnis. Das Wetter kann hier sehr wechselhaft sein - Sonnenschein wechselt schnell mit mystischem Nebel. Dies mußte auch Peter Hünseler erleben, der Machu Picchu einen herrlichen sonnigen Nachmittag und einen nebeligen Morgen lang erleben durfte - und beiden Lichtverhältnissen einen Reiz abgewann.

Es gibt also gute Gründe, in Aguas Calientes zu übernachten und Machu Picchu zweimal zu besuchen. Viele Peru Programme verzichten (meist aus Kostengründen) auf die Übernachtung in Aguas Calientes. Das von Leguan Reisen nun angebotene deutschsprachig geführte Kleingruppenprogramm "Höhepunkte Perus" läßt jedenfalls genug Zeit für eine intensive Erkundung Machu Picchus und der zahlreichen weiteren Attraktionen dieses faszinierenden Reiselandes. 

 




Der zweite Teil seiner Peru Reise führte Peter Hünseler  in den amazonischen Regenwald. Ab Cusco mit einem kurzen Flug gut zu erreichen ist Puerto Maldonado - Ausgangspunkt für Reisen in die ausgedehnten Schutzgebiete um den Tambopata Fluß.

Per Boot ging es anschließend auf diesem Urwaldstrom zwei Stunden flußauf. Erstes Ziel war die komfortable Lodge Refugio Amazonas. In der Umgebung der Lodge gibt es eine ganze Reihe von interessanten Attraktionen (z.B. einige im Uferwald verborgene "Ox-Bow" Lakes - alte, vom Hauptstrom abgeschnittene Flußarme - Lebensraum der seltenen Riesenotter, die hier mit Glück beobachtet werden können). Besonders interessiert war Peter Hünseler einen der gewaltigen  Para-Nuss Bäume zu sehen. Deren leckere Früchte (bei uns als Brasil- oder Paranüsse im Handel) stammen bis heute ausschließlich von wilden, verstreut im Regenwald wachsenden Bäumen. Das Sammeln der schweren, bis zu Handball großen Fruchtbehälter ist mühevoll und nicht ungefährlich. Nach dem Öffnen mit einem wohlgezielten Schlag mit der Machete geben die "Pods" etwa 13 bis 18 Samen frei. In der Natur sind es Agutis - scheue Nagetiere - die die dickwandigen Fruchtbehälter aufnagen, um an die Samen zu gelangen. Die Nagetiere legen Vorräte an und vergraben Nüsse. Aus nicht wiedergefundenen Lagern können sich Keimlinge entwickeln, von denen manche nach Hunderten von Jahren zu Urwaldriesen werden.

Für diesen Morgen hatte der Guide noch eine ganz besondere Attraktion angekündigt - ein besetztes Nest einer Harpyie - der gewaltigen Adlerart des amazonischen Tieflandes. Im nicht weit von der Lodge entfernten (und seit einigen Jahren regelmäßig besetzten) Nest saß ein einzelnes, schon recht großes Junges und starrte neugierig zu den menschlichen Besuchern herunter. Leider blieb keine Zeit auf einen Altvogel zu warten (der auf dem nebenstehendem Foto zu sehen ist).

 

Früh war nämlich die Weiterfahrt angesetzt, weitere viereinhalb Stunden den Tambopata flußauf, zum Tambopata Research Center. Nach etwa zwei Stunden wurde die Mündung des Malinowski Flusses mit der hier liegenden Rangerstation passiert - und damit die völlig unbewohnte und streng geschützte Kernzone des Schutzgebietes erreicht. Spätestens ab jetzt waren alle Augen auf die Ufer gerichtet - die Sichtung zahlreicher Wildtierarten (mit Glück auch eines Jaguars) ist hier möglich. An diesem Tag zeigten sich Kaimane und Wasserschweine. Und Aras - zahlreich und von verschiedenen Arten: Grünflügel-, Blau-Gelbe- und Hellrote Aras sowie einiger kleinerer Ara Arten. Angezogen werden die großen Vögel von mineralischen Einlagerungen an einigen Uferabschnitten. Diese "Salzlecken" sind die Attraktion des Tambota Research Centers - hier sind wunderbare Beobachtungen der Vögel möglich. Neben der Beobachtung der Aras konnte Peter Hünseler an den nächsten Tagen zahlreiche weitere Vögel und Urwaldtiere beobachten. Spannend, ja fast ein wenig beängstigend, war die Begegnung mit einer großen Horde Weißbart-Pekaris. Rundherum das Grunzen und Wetzen der Hauer der Wildschweine im Dickicht zu hören.....

Vom Jaguar gab es - leider - nur Spuren zu sehen. Nicht weit von der Ara-Salzlecke war die große Katze unbemerkt vorbei gestrichen.

Aber allein schon diese scheinbar grenzenlose und unberührte Urwaldwildnis durchstreifen zu können, war ein fantastisches Naturerlebnis. Peter Hünseler hätte den Aufenthalt jedenfalls gerne verlängert. 

 

Interessenten bieten wir im Tambopata Gebiet zukünftig verschiedene Naturprogramme an, die in Länge und Ablauf auch gerne individuell zu gestalten sind. Hier der Link zu unseren neuen Urwaldprogrammen von Tambopata.

 



Für Leguan Reisen unterwegs (II) - Marcus Grahl an Bord der EXPEDITION




Ende Mai hatte Marcus Grahl, Produktspezialist bei Leguan Reisen für die Kalten Zonen, einen ganzen Tag lang Gelegenheit, das Schiff EXPEDITION im Hafen von Edinburgh zu inspizieren.

Die ursprünglich als Fähre konstruierte EXPEDITION besticht durch geräumige Kabinen, breite Gangways, einen ansprechenden Speisesaal, einer gemütlichen Bar und einer großen Observation-Lounge, die auch ideal für Lektorenvorträge genutzt werden kann.

Auf Deck 2 der EXPEDITION gibt es einen großen Ausrüstungsraum, in dem Kajaks, Gummistiefel und weitere Expeditionsartikel gelagert werden. Die Passagiere können ihre Expeditionskleidung für die jeweiligen Tagesausflüge dort reinigen und deponieren.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, dass die Passagiere direkt von diesem Ausrüstungsraum aus auf beiden Seiten des Schiffes in die Zodiacs einsteigen können. Bei Fahrten in den Polarregionen bietet diese Konstruktion einen großen Sicherheitsvorteil, denn bei starkem Wind können die Passagiere jeweils auf der ruhigen, windabgewandten Schiffsseite in die Zodiacs steigen.

Die Betreuung der Gäste an Bord des Schiffes ist erstklassig. Eine hervorragende Bordküche und ein sehr erfahrenes Expeditionsteam sind weitere Pluspunkte des Schiffes. Insbesondere auch die hohe Anzahl an Reiseleitern (auf zehn Passagieren kommt ein Guide) vermittelt den Gästen einen informativen Einblick in die faszinierende Welt der polaren Regionen.

 

Im Frühjahr 2016 wird die EXPEDITION erstmals auf ihrer Rückreise aus der Antarktis die Westküste Südamerikas bereisen. Auf 3 spannenden Programmen können Mitreisende dann u.a. die chilenischen Fjorde (inkl. einem Besuch des Torres del Paine Nationalparks), die peruanischen Anden (mit einem Besuch von Machu Picchu) und/oder den Panama Kanal bereisen.

 

Für die aktuelle Arktis Saison 2015 gibt es auf der EXPEDITION noch wenige Restplätze auf einigen Spitzbergen Touren. Kurzentschlossene können hier von Rabatten von 25 - 30 % (auf den regulären Preis) profitieren.

Und auch für die Saison 2016 gibt es bei frühzeitiger Buchung 15% Rabatt auf ausgewählte Touren.

Wir freuen uns auf Ihre zeitnahe Anfrage!

Crew und Gäste der ANTIGUA werden Zeugen des norwegischen Walfangs


Walbeobachtungen sind ein Höhepunkt jeder Naturkreuzfahrt und viele Reisende sind von der Begegnung mit den großen Meeressäugern tief beeindruckt.

In den letzten Jahren erlebten Reisende an Bord der ANTIGUA regelmäßig spannende Begegnungen mit Walen in den Gewässern um Spitzbergen: Buckelwale und Minkwale werden häufig gesichtet und mit Glück sind auch Orkas, Finn- und Grönlandwale zu beobachten.

 

Bei der soeben zu Ende gegangenen ANTIGUA Reise von den Lofoten nach Spitzbergen wurden Gäste und Crew nun Augenzeugen der immer noch andauernden norwegischen Jagd auf Minkwale. In unmittelbarer Nachbarschaft der ANTIGUA wurde vom norwegischen Walfänger REINEBUEN ein Minkwal erlegt und an Bord gehieft.

 

Der an Bord der ANTIGUA mitreisende Reporter der Bildzeitung Nick Seeliger hielt die brutale Jagd in Fotos fest und veröffentlichte einen Artikel über das Geschehen. Hier der Link zum Artikel von Nick Seeliger:

 

http://www.bild.de/news/ausland/walfang/hier-verstoesst-norwegen-gegen-das-internationale-fangverbot-41252730.bild.html

 

Abgesehen von dieser nicht-schönen Beobachtung hatten die Gäste auf dieser ANTIGUA Reise viele wunderbare Naturerlebnisse.

Insbesondere die Begegnungen mit Eisbären waren zahlreich und spektakulär wie selten zuvor. Das schon vorliegende Logbuch dieser Reise gibt hiervon einen guten Eindruck. Ein Klick hier führt Sie direkt zum Logbuch der ANTIGUA Reise "Lofoten, Bäreninsel und Spitzbergen" 2015.

 



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Geschäftsführer: Marcus Grahl