Bildergalerie "Arktischer Frühling - Schneeschuhwandern in Spitzbergen"

mit dem Motorsegler REMBRANDT van RIJN 

Foto: Mathilde Selting

 

Gemeinsam mit seiner Frau Mathilde Selting bereiste der Biologe und Fotograf  Dr. Peter Hünseler im Frühjahr 2017 die Nordwestküste Spitzbergens.

Bei dieser Reise mit dem Motorsegler REMBRANDT van RIJN sollten Wanderungen mit Schneeschuhen ein ganz besonders intensives Erleben der nordischen Wildnis ermöglichen.

Die Reise wurde zu einem wunderbaren Naturerlebnis - eine Reise im 24 stündigen Licht der Mittsommersonne und in zauberhaft unberührte Naturlandschaften.

Die hier ausgestellten Fotos von Dr. Peter Hünseler versuchen, ein wenig von der Atmosphäre dieser traumhaften Reise wiederzugeben.

Anmerkung:

Die Ansicht der Fotos läßt sich durch Anklicken vergrößern!

 

Einleitung

 

Wir sahen dieser Reise mit viel Spannung und auch ein wenig Unruhe entgegen. Schneeschuhwandern - noch nie erlebt - sollte ja im Zentrum der Aktivitäten stehen. Ob uns das gefallen würde?... und (schlimmer noch) - ob wir da mithalten können würden?....

Um es vorweg zu nehmen: Es wurde fantastisch.

Schneeschuhwandern ist wirklich einfach und kinderleicht zu erlernen. Und bietet fantastische Möglicheiten, die Schneelandschaft Spitzbergens sicher zu erwandern. Die Reichweite der Ausflüge wird durch die Schneeschuhe erhöht und das Wandern im Schnee erleichtert - selbst recht steile Berghänge lassen sich sicher erwandern.

Die ausgedehnten Wanderungen durch die strahlend weiße nordische Wildnis waren für uns das absolute Highlight dieser Reise - ein wirklich tief beeindruckendes Erlebnis.

 

Wetter und Eisverhältnisse

 

Wetter und Eis - dies sind immer die zentralen Zutaten für das "Gelingen" einer Spitzbergenreise.

Ende Mai 2017 waren die Verhältnisse hervorragend. Über den Winter war viel Schnee gefallen und die Tundra präsentierte sich weitestgehend noch schneebedeckt. Und noch am Abend unseres Einschiffens auf der REMBRANDT van RIJN wechselte das Wetter von "grauverhangen" auf "strahlenden Sonnenschein". So sollte es die Woche über bleiben - den tageweise für die freie See gemeldeten Wolken und Winden "entschlüpften" wir in den tiefen Fjorden.

Wir erlebten Spitzbergen von seiner sonnigsten Seite - und dies 24 Stunden lang - denn schon war auf Spitzbergen die Mitsommersonnenzeit angebrochen. Dunkelheit gab es keine mehr.

Aber Eis. Eisfrei war die See Ende Mai nur an der wetterbegünstigsten Westküste des Archipels. Im Norden und Osten waren die Küsten Spitzbergens noch von massivem Meereis umschlossen. Die aktuelle Meereiskarte zeigte eindeutig, wo die offene See enden würde - direkt am Nordwestende des Archipels änderte sich die Farbtönung der Karte auf tiefrot. "Very close drift ice" würde unserer Reise hier ein Ende setzen - aber uns auch das besondere Erlebnis "Meereis" bieten.

 

 

 

 

Die Landschaft

 

 

Die Tierwelt

 

Es war alles dabei: Schon am ersten Abend ein Eisbär, Walrosse ganz entspannt und in nur ca. 30 Metern Entfernung, Polarfüchse, Rentiere und diverse Robben auf dem Eis. Alpenschneehühner am Boden und im Flug. Und als Highlight - Wale: ein Beluga Wal und eine Gruppe mit mehreren Finnwalen, Zwergwal, Buckelwal und einem gigantischen Blauwal direkt neben dem Schiff...

 

Schiff und Aktivitäten

 

Jeden Tag ging es mit den Zodiacs ans Ufer. Hier die Einteilung in 2 Gruppen - mit unterschiedlich langem Programm. Dann die Wanderung durch die weiß-strahlende Landschaft - hin zu Zielen, die oft spektakuläre und nie erlebte Aussichten auf Gletscher und Fjorde boten.

Der Weg zurück - fast meditatives Schreiten durch die Weite. Vielleicht noch ein Abstecher zu einer alten Trapperhütte. Eigentlich ungerne wieder zurück an Bord (obwohl dort ein leckeres Mahl angerichtet ist... und es ja am Nachmittag wieder los geht .... zu einer weiteren Wanderung zu einem vielleicht noch schöneren Gletscher).

Die Abende an Deck - mit einem Glas Bier oder Wein. Und Aussichten auf die Küsten und Berge dieser gewaltigen Landschaft. Und kein Sonnenuntergang. War es Mitternacht oder schon halb Zwei am Morgen als es uns doch noch in unsere Kojen zog?


 



 

Was bleibt......... Spuren im Schnee.

 

 

Copyright Fotografien: Dr. Peter Hünseler