Der geplante Reiseverlauf der Naturkreuzfahrt  

Anmerkung:

Programmstart des insgesamt zweiwöchigen Kreuzfahrtprogramms der SAMBA ist jeden Dienstag. Das Programm kann komplett oder als eines von zwei einwöchigen Teilprogrammen gebucht werden. Hier wiedergegeben ist ein Programmbeginn mit dem Teilprogramm "Südliche und Zentrale Inseln". Alternativ kann auch mit dem Teilprogramm "Westliche Inseln" gestartet werden (dann würde der Programmstart am Tag 8 des hier wiedergegebenen Programmverlaufes erfolgen). 

 

1. Tag (Dienstag): Anreise nach Galapagos – Einschiffen auf der SAMBA – Besuch von Puerto Ayora und der Charles Darwin Station (Insel Santa Cruz)

Gäste, die an diesem Tag die Kreuzfahrt beginnen, reisen in der Regel am Morgen vom Festland zum Galapagos Archipel. Bei Ihrer Ankunft auf der Insel Baltra werden Sie am Flughafen erwartet und fahren zunächst nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz, wo Sie sich auf Ihrem Expeditions-Schiff, der Yacht SAMBA, einschiffen und Ihre Kabine beziehen. Begrüßung durch den Kapitän und die Besatzung.
Am Nachmittag erkunden die neuangekommenen Gäste (zusammen mit den Gästen, die schon an Bord waren und an einem 14 tägigen Programm teilnehmen) den Hafenort Puerto Ayora und besuchen die hier gelegene Charles Darwin Station, in der u.a. verschiedene Unterarten von Riesenschildkröten gezüchtet werden. Berühmtester Bewohner der Charles Darwin Station war lange Zeit “Lonesome George“, der letzte Vertreter der einstmals auf der Insel Pinta beheimateten Unterart der Galapagos Riesenschildkröten.


2. Tag (Mittwoch): Punta Cormorant und Post Office Bay (Insel Floreana)
Das Ziel dieses Reisetages ist die Insel Floreana, die Sie am Morgen nach einer vierstündigen Überfahrt von Santa Cruz erreichen und wo Sie eine erste Anlandung bei Punta Cormorant unternehmen.
Nahe Ihrer Anlandungsstelle findet sind eine mangrovengesäumte Lagune, in der regelmäßig  Flamingos bei der Nahrungssuche zu beobachten sind. Eine kurze Wanderung führt Sie von hier zu einem schönen, weißsandigen Strand, der ein wichtiger Eiablageplatz für Grüne Meeresschildkröten ist. Im flachen Wasser tummeln sich hier fast immer kleine Rochen.
Nach der Rückkehr zum Schiff und einer kurzen Fahrt erreichen wir gegen Mittag die vorgelagerte kleine Insel Champion. Hier hoffen wir vom Schlauchboot aus Spottdrosseln beobachten zu können. Die hier vorkommende, in ihrem Lebensraum auf Floreana und vorgelagerte Inseln beschränkte Spottdrossel-Unterart, hat (nach dem Aussterben auf der Hauptinsel Floreana) hier einen ihrer letzten Lebensräume.
Auch vor Champion haben Sie wieder Gelegenheit zu Schnorcheln und dabei vielleicht Rochen, Haie und Seelöwen beobachten zu können.
Am Nachmittag Anlandung in der Post Office Bay und Besichtigung des namengebenden "Postfasses". In diesem Fass wurden seit dem 18. Jahrhundert Briefe deponiert, die dann von vorbeifahrenden Seefahrern mit "passendem Ziel" weitertransportiert wurden. Übrigens eine Tradition, die noch fortbesteht - auch wenn es sich bei den "Briefträgern" heute zumeist um anlandende Touristen handelt.
Eine letzte Anlandung an diesem Tag führt uns zum „Aussichtspunkt der Baronin“. Hier wird Ihnen der Guide ein wenig von der spannenden und teilweise recht mysteriösen Siedlungsgeschichte Floreanas erzählen.

 

3. Tag (Donnerstag): Punta Suarez und Gardner Bucht (Insel Espanola)

Heute landen wir auf der geologisch ältesten Insel des Archipels an – der Insel Espanola (Hood).
Am Vormittag unternehmen Sie eine erste Anlandung bei Punta Suárez, wo Sie eine Wanderung über Lava- und Felsgestein zum berühmten „blowhole“ führt. Nahebei besuchen Sie die einzige Nistkolonie von Galapagos Albatrossen, die es auf dem ganzen Archipel gibt. Die Beobachtung insbesondere des Balzverhaltens dieser einzigen tropischen Albatrosse ist ein unvergessliches Erlebnis. (Die Albatrosse sind nur in den Monaten der Brutsaison von April bis Dezember auf der Insel anzutreffen).
Neben Albatrossen sind an den Stränden von Punta Suarez auch Nasca- und Blaufuß-Tölpel zu beobachten.  
Gegen Mittag erreichen wir die zweite Anlandungsstelle dieser Insel - Gardner Bay - und haben hier wieder Gelegenheit zu schnorcheln (bei der vorgelagerten kleinen Insel gleichen Namens).
Anschließend landen wir am Strand der Gardner Bay an und unternehmen einen Spaziergang entlang des weißen Korallensandstrandes. Der Strand wird  bevölkert von zahlreichen Seelöwen und auch Meerechsen sind hier sehr gut zu beobachten. Die Meerechsen auf Espanola sind rötlich gefärbt und variieren damit deutlich von den Populationen der anderen Inseln – ein weiteres Beispiel für die Entstehung von (Unter-) Arten durch geografische Isolation.
 

4. Tag (Freitag): Isla Lobos, Kicker Rock und Punta Pitt (Insel San Cristobal)

Heute früh werden Sie wahrscheinlich vom lauten Brüllen und Bellen der Seelöwen geweckt. Den eleganten Robben verdankt die heutige erste Anlandungsstelle ihren Namen: Isla Lobos. Auf dieser flachen Insel nisten Fregattvögel – und bald werden Sie die leuchtend roten Kehlsäcke der balzenden Männchen zwischen der spärlichen Vegetation erblicken. Neben Fregattvögeln nutzen auch Blaufuß-Tölpel diese Insel als Brutgebiet. Nach der Wanderung haben Sie Gelegenheit, zu schwimmen und zu schnorcheln – in Begleitung der verspielten Seelöwen.
Gegen Mittag passiert die SAMBA eine dramatische Felsformation aus Tuffgestein – Kicker Rock. Wir werden die Felsformation umkreisen und können dabei die darauf nistenden Seevögel beobachten. Anschließend können Sie auch an dieser Stelle schnorchelnd die reiche Unterwasserwelt von Galapagos erkunden.
Eine zweite Anlandung unternehmen  wir heute bei Punta Pitt im Nordosten von San Cristobal. Dies ist der dem Festland Südamerikas nächstgelegene Landzipfel des Galapagos Archipels. Nasca- und Blaufuß-Tölpel sowie Rotschwanz-Tropikvögel und Fregattvögel haben hier ihre Brutplätze. Zum Abschluss des Tages erklimmen wir einen kleinen Tuffkegel und beobachten den Sonnenuntergang. 

 

5. Tag (Samstag): Die Insel Santa Fe und die Insel South Plaza

Am heutigen Vormittag besuchen wir die Insel Santa Fe und landen hier in der Barrington Bay an. Der weiße Sandboden am Grund der flachen Bucht reflektiert das Sonnenlicht – was zu einer wunderschönen türkisen Wasserfärbung führt. Santa Fee ist berühmt für seine eindrucksvollen Baumopuntien.  Diese für Galapagos typischen Kakteengewächse finden sich hier in großer Zahl und erreichen stattliche Größe. Auch zoologisch bietet Santa Fee einige Besonderheiten. So kommen hier eigene Unterarten sowohl von Galapagos Landleguanen wie auch der seltenen Galapagos Reisratten vor. Reisratten sind eine der wenigen Landsäugetierarten, die natürlicherweise auf Galapagos vorkommen. Besser zu beobachten als die nur nachtaktiven Reisratten sind Galapagos Bussarde, Spottdrosseln, Finken und natürlich die die Strände bevölkernden Seelöwen.

Am Nachmittag besuchen Sie die kleine Insel South Plaza, die u.a. von (wiederum einer anderen Unterart der) buntgefärbten Landleguane bevölkert wird. Daneben ist South Plaza vor allem bekannt für  die am südlichen Steilufer in großer Zahl brütenden Seevögel: Gabelschwanzmöwen, Audubon Sturmtaucher und Rotschnabel Tropikvögel.
Wenn Zeit bleibt und die Wetterverhältnisse günstig sind, planen wir als letzte heutige Aktivität einen Schnorchelausflug bei Punta Carrion.


6. Tag (Sonntag): Insel Santiago (Sullivan Bay) und Insel Bartolomé

Am Morgen führt unser erster Ausflug in die Sullivan Bay der Insel Santiago (James). Bizarre Lavastrukturen erwarten uns. Schon über 130 Jahre sind vergangen, seit sich die glühenden Lavaströme über diese Insel ergossen – und wirken doch, als wenn sie eben erst erstarrt wären. Die rote Farbe und die bizarren Formen erinnern an Bilder einer Marslandschaft. 
Am Nachmittag erreichen wir nach kurzer Fahrt die vorgelagerte kleine Insel Bartolomé. Wir wandern zum höchsten Berggipfel der Insel – und genießen von hier oben einen faszinierenden Panoramablick auf die Vulkanlandschaften von Bartolomé und Santiago - mit eingebrochenen Lavatunneln, Schlacken und Tuffkegeln. Anschließend haben Sie erneut Gelegenheit, zu schwimmen und zu schnorcheln – und dabei im Wasser vielleicht einem der wendigen Galapagos Pinguine zu begegnen.

7. Tag (Montag): Insel Rabida und Insel Santiago (Puerto Egas)

Aufgrund eines hohen Eisenanteils sind die Strände des Insel Rabida rötlich gefärbt. Während eines Strandspaziergangs wandern Sie zwischen Seelöwen und Meeresleguanen. Auf der Insel kommen auch verschiedene Arten von Darwin Finken vor und von Juni bis November nisten hier zahlreiche Braun-Pelikane.
Gegen Mittag haben Sie wieder Gelegenheit, die reiche Unter-wasserwelt zu erkunden und Seelöwen, aber vielleicht auch Haie und Rochen in ihrem Element zu beobachten.
Eine  zweistündige Überfahrt bringt Sie am Nachmittag erneut zur Insel Santiago, wo Sie eine weitere Anlandung unternehmen. Puerto Egas ist ein großartiger Platz, um Seelöwen und Meeres-leguane zu beobachten. Entlang der felsigen Küste finden sich zahlreiche Arten von Wasservögeln zur Nahrungssuche ein (Austernfischer, Sanderlinge, Regenbrachvögel, Steinwälzer, Wasserläufer und weitere Watvögel). Besonders auffällig auf den Klippenfelsen: die zahlreichen farbenprächtigen Roten Klippenkrabben.
Am Ende des Wanderweges gelangen Sie zu einigen eingebrochenen, wassergefüllten  Lavatunneln, die direkte Verbindung mit der offenen See haben. Die schattigen Felswände sind beliebte Ruheplätze von Seebären, der zweiten auf Galapagos vorkommenden Robbenart. In den geschützten Kanälen schwimmen (neben verschiedenen Fischarten) auch oft Meeresschildkröten, die sich im klaren Wasser sehr gut beobachten lassen.  


8. Tag (Dienstag): Insel North Seymour - Insel Baltra (Ausschiffung)

Am frühen Morgen des (für die heute abreisenden Gäste) letzten Tages der Kreuzfahrt unternehmen Sie einen Ausflug zur Insel North Seymour. Hier besuchen Sie die größte Kolonie von Blaufuß-Tölpeln des Galapagos-Archipels. Zur Brutzeit können Sie sehr gut das bizarre Balzverhalten dieser schönen Vögel beobachten. Nahebei finden sich auch die Nester der Fregattvögel. In der Brutzeit bieten die leuchtend rot gefärbten Kehlsäcke der Männchen einen weithin sichtbaren Farbtupfer. Zum Frühstück kehren Sie etwa gegen 8.00 h zur SAMBA zurück, die dann die kurze Strecke zur Insel Baltra zurücklegt.

Hier beginnt gegen 9.00 h das Ausschiffen der Gäste, für die an diesem Tag die  Galapagos Naturkreuzfahrt endet. Ein kurzer Transfer bringt die abreisenden Gäste zum nahegelegenen Flughafen Baltra, von dem Sie den Rückflug zum Festland antreten können.
Für die Gäste die an Bord der SAMBA bleiben und an einem 14 tägigen Programm teilnehmen, beginnt am Nachmittag der zweite Teil des Rundreiseprogramms, der die nördlichen und westlichen Inseln des Archipels zum Ziel hat.

Anreise nach Galapagos – Einschiffen auf der SAMBA
Die Gäste, für die an diesem Tag die Kreuzfahrt beginnt, reisen in der Regel am Morgen vom Festland zum Galapagos Archipel. Bei Ihrer Ankunft auf der Insel Baltra werden Sie am Flughafen erwartet. Ein kurzer Transfer bringt Sie zum nahe gelegenen Hafen, wo Sie sich auf Ihrem Expeditions-Schiff, der Yacht SAMBA, einschiffen und Ihre Kabine beziehen. Begrüßung durch den Kapitän und die Besatzung.

Besuch von Las Bachas (Insel Santa Cruz)

Am Nachmittag läuft die SAMBA nach einer kurzen Fahrt den Strand von Las Bachas an, der an der Nordküste der großen Insel Santa Cruz gelegen ist: Dieser Strand ist einer der wichtigsten Eiablageplätze der Grünen Meeresschildkröten auf Galapagos. In einer kleinen Lagune nahebei lassen sich gut Flamingos beobachten.   

 

9. Tag (Mittwoch): Darwin Bay und Prince Philip´s Steps (Insel Genovesa)

Das heutige Ziel ist die Insel Genovesa. Nicht zuletzt wegen ihrer Abgeschiedenheit gilt Genovesa als eine unberührtesten Inseln des Galapagos-Nationalparks. Sie ist auch unter dem Namen  „Tower“ bekannt. Bei einer Landung in der Darwin Bucht unternehmen wir am Vormittag eine kurze Rundwanderung, die an nistenden Tölpeln- und Fregattvögeln vorbei führt.
Am Nachmittag besuchen wir die zweite Landestelle der Insel, Prince Philip´s Steps, wo eine in die Felsen gehauene Treppe auf die Insel hinauf führt. Oben findet sich ein weites Plateau, auf dem sich die Nistplätze von Rot- und Blaufußtölpeln, Nazcatölpeln, Bindenfregattvögeln, Rotschnabel-Tropicvögeln, Lava- und Gabelschwanzmöwen finden. Während des Rundgangs durchqueren wir ein kleines Balsambaumwäldchen, in welchem mit Glück Sumpfohreulen zu beobachten sind.


10. Tag (Donnerstag): Punta Mejia und Playa Negra (Insel Marchena)

Heute läuft die SAMBA die Insel Marchena an. Das Anlanden auf der kleinen Insel ist nicht erlaubt  – wir  können aber die wunderschönen Küsten der Insel schnorchelnd erkunden. Das ruhige, tiefblaue Wasser von Punta Mejia ist hierfür ideal; neben der großen Vielfalt an Fischen werden Sie mit etwas Glück Meeresschildkröten, Rochen und die ungefährlichen Weißspitzenhaie sehen können. Danach geht es weiter mit Kurs Süd-Westen zur Playa Negra. Auf der Fahrt dorthin haben Sie gute Chancen, Große Tümmler oder auch Wale zu sehen. Während des Schnorchelns am Playa Negra können Sie mit etwas Glück in einer Lavagrotte Meeresechsen beim Fressen beobachten.


11. Tag (Freitag): Punta Albemarle und Punta Vicente Roca (Insel Isabela)

Das heutige Ziel ist die größte Insel des Galapagos Archipels, die Insel Isabela. Mit einer Fläche von über 4000 km² nimmt die Insel mehr als die Hälfte der Landfläche des ganzen Archipels ein. Am nördlichsten Punkt der Insel liegt Punto Albermarle, früher ein Radarstützpunkt der US Marine. Heute ist Punto Albermarle bekannt für die Flugunfähigen Kormorane, die sehr gut vom Boot aus zu beobachten sind. Anschließend laufen wir Punta Vincente Roca an, eine aufregende Felsformation. In der tiefen blauen See werden mit großer Wahrscheinlichkeit Pinguine zu sehen sein. Auch Pelikane, Kormorane und Blaufußtölpel sind hier heimisch.

12. Tag (Samstag): Punta Espinosa (Insel Fernandina) und Urbina Bay (Insel Isabela)

Am Vormittag erreichen wir die Insel Fernandina im Westen des Archipels. Fernandina ist die jüngste und drittgrößte Insel des Archipels. Die Landschaft wird domminiert vom Vulkan La Cumbre und zahlreichen zerklüfteten Lavafeldern, die noch von der Eruption aus dem Jahr 2005 stammen. Inmitten dieser faszinierenden Lavalandschaft mit Kaktusbewuchs und einzelnen Mangroven liegt die Anlandungsstelle Punta Espinoza. Ein Pfad führt durch Mangroven und über die erkaltete Lava. Es erwartet Sie ein reiches Tierleben: Pinguine, Flugunfähige Kormoranen (besonders im Frühjahr und Sommer) und zahlreiche Seelöwen sowie die größten Meerechsen von Galapagos.

Am Nachmittag laufen wir eine weitere Landestelle auf der Insel Isabela an. An der Bahia Urbina wurden als Folge eines Ausbruches des Vulkans Alcedo im Jahre 1954 plötzlich große Küstenabschnitte um rund 4 m hochgedrückt. Inzwischen sind sie mit Manzanilla- und Muyuyo-Bäumen bewachsen und beheimaten Finken und auch Landleguane. Von Januar bis Juni kommen gelegentlich auch Riesenschildkröten aus den Bergen zur Bahia Urbina hinab.


13. Tag (Sonntag): Elisabeth Bay und Punta Moreno (Insel Isabela)

Bei einem Besuch an der Elizabeth Bucht, einer Mangrovenbucht mit kleinen vorgelagerten Inseln, können Sie vielleicht Mantarochen und Pinguine beobachten, die hier wie auch Meeresschildkröten auf Ihrer Futtersuche vorbeiziehen. Die Mangrovenwälder sind darüber hinaus Heimat verschiedener Seevögel und Reiher. Das zweite heutige Reiseziel, Punta Moreno, ist eine zerklüftete junge Lavabucht, in der sich kleine Lagunen befinden, wo häufig Flamingos gesichtet werden.

 

14. Tag (Montag): Asilo de la Paz und Cerro Alleri; La Loberia (Insel Floreana)

Am Morgen Anlandung auf der Insel Floreana in der einzigen kleinen Siedlung der Insel - Puerto Velasco Ibarra. Von hier starten Sie an Bord einer Chiva (ein rustikaler Bus) zu einem Ausflug ins feuchtere Hochland der Insel.

Sie erklimmen den Hügel Cerro Alieri, von dem sich atemberaubende Aussichten über die Insel bieten.

Eine weitere Attraktion sind nahebei gelegenen Höhlen (Asilo de la Paz), die zuächst Piraten und später den ersten Siedlern Obdach boten. Ihr Guide wird Ihnen spannende Geschichten von einigen dieser ersten Siedler erzählen (der berühmten Baronin Wagner - Bosquet und ihren 3 Liebhabern, dem Berliner Arzt Ritter und seiner Gefährtin Dore Strauch und der Familie Wittmer, deren Nachkommen heute als einzige noch auf der Insel siedeln).

Am Nachmittag steht der Besuch der Seelöwen-Kolonie von La Loberia auf dem Programm, wo Sie in der Umgebung Gelegenheit zum Schwimmen und Schnocheln haben.


15. Tag (Dienstag): Zwillingskrater Los Gemelos (Hochland der Insel Isabela) - Rückreise

Am frühen Morgen endet für die abreisenden Gäste die Galapagos Rundreise im Hafen von Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz. Sie schiffen aus und reisen gemeinsam mit den Gästen, die an Bord bleiben (und an einem 15 tägigen Programm teilnehmen) ins Hochland der Insel, wo Sie die Zwillingskrater (Los Gemelos) und die umgebenden Scalesia Wälder besichtigen.
Nach kurzem Aufenthalt fahren die abreisenden Gäste weiter zum Flughafen Baltra, von dem Sie den Rückflug zum Festland antreten können.

Gäste die an Bord der SAMBA bleiben und an einem 14 tägigen Programm teilnehmen, erkunden weitere Attraktionen im Hochland der Insel Santa Cruz und beobachten hier Riesenschildkröten im Freiland und unternehmen eine Wanderung durch einen Lavatunnel. Zum Mittagessen kehren sie zur SAMBA zurück.

Am Nachmittag beginnt mit dem Besuch der Charles Darwin Station (zusammen mit den neu angekommenen Gästen) der zweite Teil des Rundreiseprogramms, der die zentral und südlich gelegenen Inseln des Archipels zum Ziel hat.