Region - San José und das zentrale Hochtal

 

Die Hauptstadt San José ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Zusammen mit den benachbarten Städten Heredia, Alajuela und Carthago erstreckt sich San José heute weitflächig über das zentrale Hochtal des Landes. San José bietet alle Annehmlichkeiten einer Metropole: Restaurants und Hotels in großer Auswahl, Kinos und Theater. Leider auch eine stetig steigende Verkehrsdichte. Die Höhenlage (etwa 1.000 Meter) bedingt ein gemäßigtes Klima, ideal für die Ankunft in einem tropischen Land. Es empfiehlt sich daher mindestens eine oder zwei Nächte in einem Hotel in Stadtnähe zu verbringen. Ein Stadtbummel und verschiedene Sehenswürdigkeiten bieten sich als Ziele für erste Exkursionen an: Das wunderschöne historische Nationaltheater, das Goldmuseum oder auch das neu (im ehemaligen Gefängnis) eingerichtete Kindermuseum.

Das zentrale Hochland ist mit seinen fruchtbaren Böden ein Zentrum des costaricanischen Kaffeeanbaus, auch ein Besuch einer Kaffeefinca bietet sich an. Umgeben wird das Hochtal von den Vulkankuppen der zentralen Bergkette: Exkursionen zu den (zur Zeit nicht aktiven) Vulkanen Poás (2800m) oder Irazú (3500m) lassen sich von San José aus leicht organisieren, sollten aber möglichst am frühen Morgen unternommen werden, um die spektakuläre Aussicht über Hochtal und Bergland genießen zu können. Für Naturfreunde bieten die beiden als Nationalparke geschützten Bergkegel neben der Aussicht auch eine interessante Gebirgsvegetation. Sehenswert und als Ausflug von San José gut zu erreichen sind auch der am Fuße des Irazú gelegene botanische Garten Lancaster mit seiner reichhaltigen Orchideensammlung oder die Ausstellung des Nationalen Instituts für Biodiversität (INBIO), das sich mit der Erforschung der biologischen Artenvielfalt des Landes beschäftigt.

Ein beliebter Tagesausflug (oder Zwischenstopp auf dem Weg ins karibische Tiefland) ist auch der "Aerial Tram" des Regenwaldforschers Don Perry. Die in Nachbarschaft des Braulio Carillo Nationalpark im Regenwald errichtete Seilbahn ermöglicht einen Einblick in die Welt der Baumkronen und Aufsitzerpflanzen. Die "Panamerikana", die zentrale Verkehrsachse Costa Ricas, führt Richtung Süden über den höchsten Paß Zentralamerikas. In der Umgebung des 3.400 Meter hoch gelegenen Cerro de la Muerte besteht die Möglichkeit die subalpine Vegetationsform des Paramó zu erkunden. Nicht weit entfernt vom Paß und als Tagestour von San José gerade noch erreichbar, finden sich im tiefer gelegenen Nebelwald einige Naturschutzzonen, die außerordentlich gute Beobachtungschancen für den wunderschönen Quetzal, den Göttervogel der Mayas, bieten.

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