Der geplante Reiseverlauf

 

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1. Tag: Anreise nach Bodö (via Oslo).
Ihre Reise beginnt mit einem Flug von Deutschland (der Schweiz oder Österreich) nach Oslo. Von hier geht es weiter mit einem Inlandflug nach Bodö, dem Ausgangshafen dieser Naturkreuzfahrt,  im Norden Norwegens auf Höhe der der Südspitze der Lofoten gelegen. Hier verbringen Sie eine Nacht in dem direkt am Hafen gelegenen Hotel Radisson Blue. Restaurant und Bar bieten einen großartigen Ausblick auf die zerklüftete Küstenlandschaft – ein perfekter Platz, um sich auf die Naturkreuzfahrt in den Hohen Norden einzustimmen.  
 
2. Tag: Einschiffen und Beginn der Kreuzfahrt auf der ANTIGUA
Nachdem Sie sich in der Nacht von der Anreise erholt haben, erfolgt am Vormittag der Transfer zu der im Hafen von Bodö liegenden Barkentine ANTIGUA. Vielleicht bleibt noch Zeit, Bodö ein wenig zu erkunden, bevor am Nachmittag die ANTIGUA ausläuft und Kurs auf die Lofoten nimmt.

3. Tag: Insel Moskenes (Lofoten)
Erstes Reiseziel ist heute die Südspitze der Lofoten, die Gewässer hier sind berühmt für einen der stärksten Gezeitenströme der Erde. Etwa 10 Kilometer entfernt liegen die kleinen Fischerdörfer von Sakrisöya und Reine, mit ihren charakteristischen großen Holzgestellen, auf denen der vornehmlich im Winter gefischte Kabeljau getrocknet und als Stockfisch exportiert wird. Heutiges Ziel ist das nördlich gelegene Dorf Nussfjord, in dessen geschütztem Hafen wir übernachten. Obwohl es ein langer Tag war, steht sicherlich noch ein Abendspaziergang durch das malerische Fischerdorf auf dem Programm.

 

4. Tag: Henningsvaer und der Trollfjord (Lofoten)
Wir nehmen Kurs auf Henningsvaer, einem der größten Fischereihäfen der Lofoten, umgeben von den steilen Bergen einer spektakulären Küstenlandschaft. Unterwegs halten wir Ausschau nach Delfinen und anderen Kleinwalen. Immer wenn uns ein Fischerboot passiert, sind wir plötzlich umschwärmt von zahlreichen Möwen und auch Seeadler ziehen am Himmel ihre Kreise.
Gegen Mittag geht es weiter mit dem Ziel Trollfjord. Gegen Abend werden wir in diesem schönsten Fjord der Lofoten einlaufen und hier eine Nacht in unvergesslich schöner Landschaft verbringen. 

5. Tag: Vesteralen
Wir erreichen die Inselgruppe der Vesteralen, mit ihren Klippen und Felslandschaften eine unvergessliche Naturlandschaft. An unzugänglichen Berghängen liegen die Horste der mächtigen Seeadler, die hoch über uns ihre Kreise ziehen. In diesen Gewässern halten wir Ausschau nach Walen. Pottwale und Schwertwale sind häufig anzutreffen und wir hoffen, die großen Meeressäuger nahe bei der ANTIGUA beobachten zu können.

 

6. Tag: Wal - Safari 
Diesen Tag widmen wir uns ganz der Suche nach Walen und durchkreuzen hierzu die nahrungsreichen Gewässer vor den Vesteralen.
Später nehmen wir Kurs auf Tromsö, wo wir gegen Abend ankommen und die Nacht im Hafen verbringen.

7. Tag: Tromsö
In Tromsö besteht noch einmal Gelegenheit, Treibstoff zu bunkern. Währenddessen haben wir am Vormittag Gelegenheit, Tromsö, das „Tor zum Hohen Norden“, zu erkunden. Empfehlenswert ist ein Besuch des berühmten Polarmuseums, mit einer sehr sehenswerten Ausstellung zur polaren Entdeckungsgeschichte. Eine spektakuläre Aussicht über die Stadt bietet eine Fahrt mit dem Sessellift auf den umgebenden Berg.
Am Nachmittag stechen wir wieder in See und durchfahren den Gröfsund mit Kurs auf die kleine Insel Fuglöya. An dieser Vogelinsel nehmen wir Abschied vom europäischen Festland und die Überfahrt zur Bäreninsel beginnt.

8. und 9. Tag: Auf See
Langsam verschwindet die Nordküste Norwegens achteraus. Begleitet werden wir auf hoher See von zahlreichen Seevögeln: Alke, Papageitaucher, Dreizehenmöwen und Sturmvögel ziehen in Schwärmen vorüber oder ruhen auf dem Wasser. Mit etwas Glück können wir an diesen Tagen verschiedene Wal- und Delfinarten beobachten, wie beispielsweise Buckelwale, Schwertwale, Entenwale und Schweinswale.

 

10. Tag: Die Bäreninsel
Felsige Küsten und bizarre Klippenlandschaften sind typisch für die Bäreninsel. Gefährlicher noch sind die Klippen und Riffe unterhalb der Wasseroberfläche. Der Kapitän wird vorsichtig einen sicheren und geschützten Ankerplatz anlaufen. Bei unserer Anlandung auf dieser selten besuchten und geschichtsträchtigen Insel stoßen wir an den Stränden auf zahlreiche Relikte der zurückliegenden Walfangzeit. Nachdem wir die Anhöhe zum Inselinneren erklommen haben, wandern wir zwischen den Nestern von Raubmöwen und den an den Felsen brütenden großen Eismöwen. Auch Polarfüchse bevölkern die einsam in den Weiten des Nordmeeres gelegene Insel. 

11. und 12. Tag: Kurs Spitzbergen (Auf See)
Aktivitäten und Route an diesen Tagen richten sich nach den herrschenden Eisverhältnissen. Vielleicht ist die See in diesem Frühjahr schon eisfrei und wir können direkten Kurs auf Spitzbergen nehmen. Möglich aber auch, dass wir dichtes Packeis vorfinden. Dann haben wir große Chancen, auf Sattelrobben und Walrosse zu stoßen und auch mit Eisbären ist zu rechnen. Sollten die Chancen für Tierbeobachtungen gut sein, werden wir diese Gelegenheiten intensiv nutzen und gegebenenfalls längere Zeit am Eis verbringen. 

 

13. Tag: Hornsund (Spitzbergen)
Land in Sicht – wir erreichen Svalbard, das Land der Kalten Küsten. Erstes Ziel ist der Hornsund, einer der schönsten Fjorde Spitzbergens. Spitze Berggipfel säumen die Einfahrt in den zerklüfteten Fjord, in den zahlreiche Gletscher ihre Eisfracht entlassen.
Um diese Jahreszeit sind hier die Chancen gut, die großen Bartrobben und Eisbären zu beobachten. An den Küsten finden sich Überbleibsel einer englischen Walfangstation und der Hütten von Pomoren – russischen Fängern und Händlern, die als Erste regelmäßig Spitzbergen ansteuerten.
(Sollte die Einfahrt in den Hornsund von Packeis blockiert sein, setzten wir die Fahrt zu einem der nördlicheren Fjorde fort).



14. Tag: Bellsund, Van Keulen- und Recherche - Fjord (Spitzbergen)
Der Bellsund ist eine breite Bucht, in der sich der Van Keulen- und der Recherche Fjord vereinigen. Die ANTIGUA geht an einer großen Sandbank vor Anker, die die Einfahrt in den nördlich gelegenen Van Mijenfjord blockiert. Auch an diesen Küsten finden sich die Spuren früher Jäger und Walfänger. Bei unserer Wanderung über die Tundra können wir auf Rentiere und Polarfüchse stoßen und an den umgebenden Berghängen nisten Krabbentaucher, Dreizehenmöwen und Sturmvögel. 

 

15. Tag: Isfjord (Spitzbergen)
Für den letzten Tag der Kreuzfahrt planen wir Anlandungen im Isfjord (Eisfjord). Die Auswahl unserer Exkursionsziele wird sich nach den aktuellen Eisverhältnissen richten. Lohnende Landeplätze sind beispielsweise Alkhornet (ein dichtbesiedelter Vogelfelsen, an dessen Fuß Rentiere und Polarfüchse zu beobachten sind), Tryghmna (mit schöner Aussicht auf verschiedene Gletscher und Chancen, Bartrobben und Eisbären zu beobachten) und der Eckmannfjord (hier ist nach Rückzug eines Gletschers eine bizarre, rotgefärbte Moränenlandschaft entstanden).

16. (und eventuell 17.) Tag: Longyearbyen / Rückreise
Gegen Mitternacht wird die ANTIGUA in den Hafen von Longyearbyen einlaufen. Am Morgen heißt es dann Abschied nehmen von Mitreisenden, Mannschaft und Schiff.
Transfer zum Flughafen Longyearbyen und Rückflug via Oslo zu Ihrem Heimatflughafen.
(Je nach Flugverbindung muss evtl. eine Zwischenübernachtung in Oslo eingeplant werden).

 

Anmerkung:

Das von uns beschriebene Programm ist ein Beispiel für einen möglichen Verlauf Ihrer Naturkreuzfahrt. Da Anlandungen und Exkursionen abhängig von den jeweiligen Wetter- und Eisverhältnissen sind, müssen manchmal Änderungen am Programmablauf vorgenommen werden. Nur so kann sichergestellt werden, daß Sie eine größtmögliche Vielfalt an Landschaften und Tierarten erleben können. Die letztendliche Entscheidung über den genauen Programmverlauf liegt beim Kapitän und dem Expeditionsleiter. Während der Naturkreuzfahrt werden Ihnen täglich die geplanten Aktivitäten vorgestellt. Bitte bedenken Sie: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.