Der geplante Reiseverlauf 

 

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1.Tag: Anreise nach Oslo
Flug von Deutschland, Schweiz oder Österreich nach Oslo. Übernachtung im Hotel Radisson SAS Oslo Flughafen.

 

2.Tag: Weiterflug nach Spitzbergen und Einschiffung
Weiterflug nach Spitzbergen. Ankunft in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Um Longyearbyen sind 100 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen worden. Am frühen Abend lichten wir den Anker und fahren durch den Isfjorden.

 

3.Tag: Die Nordwestküste Spitzbergens
Bevor das Expeditionsschiff Kurs auf Grönland nimmt, erkunden Sie die Nordwestküste Spitzbergens. Mögliche Ziele und Landeplätze sind der schöne Raudfjord und die Seegebiete um die Insel Moffen. Spitzbergen ist ein nordisches Tierparadies und es bestehen sehr gute Chancen, Walrosse und Eisbären zu beobachten.   

 

4. und 5.Tag: Auf See

Mit Kurs West durchqueren wir die Grönlandsee und queren dabei den kalten Ostgrönlandstrom, der in manchen Jahren bis lange in den Sommer hinein, Eisschollen jen Süden transportiert. Wir halten Ausschau nach Walen und Seevögeln.

 

6.Tag: Kaiser Franz Joseph Fjord

Wir nähern uns Grönland und versuchen durch das Eis in die Foster Bugt zu fahren, wo wir auf eine Anlandung bei Myggebugten hoffen. Hinter der alten Jagdhütte (in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gingen von hier aus norwegische Trapper der Jagd nach Eisbären und Polarfüchsen nach) breitet sich die offene Tundra aus, auf der oft Moschusochsen weiden. Auf den kleinen Seen sind Gänse beheimatet.  Später laufen wir in den Kaiser Franz Joseph Fjord ein, ein tief in die bergige Küste einschneidender Fjord, umringt von schneebedeckten Gipfeln. In den eiskalten Fluten des Fjordes sammeln sich sehr viele Eisberge. Eine alternative Route ist die Querung des Sofia Sundes, hier kann man oft Moschusochsen vom Schiff aus beobachten.

 

7.Tag: Blomster Bugt

Wir hoffen auf eine Anlandung in der Blomster Bugt, um die sich dort findenden schönen geologischen Formationen zu besuchen. Schneehasen, Moschusochsen und seltene Vogelarten kann man hier auch oft zu sehen bekommen. Am Nachmittag nehmen wir Kurs entlang der berühmten Bergformation des Teufelschlosses und weiter entlang der Ella Ø und unternehmen eventuell am Abend noch eine weitere Anlandung.

 

8.Tag: Antarctichavn

Die erste Tageshälfte verbringen wir im Antarcticahavn, ein breitläufiges und ausgedehntes Tal, in dem man auch Gruppen von Moschusochsen begegnen kann. Zu dieser Zeit kann man die herbstlichen Farben der kargen arktischen Vegetation bestaunen.

 

9.Tag: In den Scoresby Sund

Heute erreichen wir in den Scoresby Sund und fahren am Vormittag entlang der schroffen und vergletscherten Volquart Boons Küste. Wir hoffen auf einen Zodiacausflug entlang der Gletscherfront dieser Küstenlinie und können eventuell in der Nähe des Maane Gletschers an Land gehen.

Später planen wir eine Anlandungen auf Danmarks Ø,  wo sich Ruinen einer Inuit Siedlung befinden, die vor ca. 200 Jahren verlassen wurde. Die kreisförmige Anordnung der Steine zeigen wo die Sommerhäuser standen. Die Winterhäuser stehen näher am kleinen Kap. Dieser historische Ort zeigt auch, wo das vor Eisbären sicher verwahrte Fleisch gelagert wurde. Hier gibt es auch Grabstätten. Am Abend geht die Reise weiter durch schöne Fjorde gen Westen, hier staut sich an manchen Stellen sich das Eis regelrecht auf.

 

10.Tag: Kap Hofmann Halvø

Heute gehen wir auf der Kap Hofmann Halvø an Land. In dieser Gegend weiden oft Moschusochsen. Auch das Alpenschneehuhn und den Eistaucher können wir hier finden. Die Landschaft ist ausgesprochen schön, besonders, wenn sich das Laub von Zwergweide und Zwergbirke im Herbst verfärbt. Auch die arktischen Beeren wie Heidel- oder Krähenbeere tragen mit satten Farben zu einem pittoresken Bild bei. Sie sind zudem ausgesprochen schmackhaft! Abends geht unsere Fahrt weiter durch den Fjord, Richtung Scoresby Land. Die Tundra mit ihren warmen Herbstfarben und die hohen dunklen Berge im Hintergrund bilden einen perfekten Kontrast.

   

11.Tag: Scoresby Land

Im Nordwestfjord in Scoresby Land treffen wir am Morgen auf gigantische Eisberge. Einige sind mit Sicherheit über 100 m hoch und mehr als einen Kilometer lang. Da der Fjord selbst nur etwa 400 m tief ist, sind die meisten dieser Eisgiganten hier auf Grund gelaufen. Wir gehen in der Nähe vom Sydkap an Land, um die Überreste eines Winterdorfs der Thulekultur zu besichtigen. Bis zu zwanzig Menschen fanden in diesen winzigen Behausungen Unterschlupf. Sie lebten vom Fang des Grönlandwals und benutzten die Walknochen als Dachbalken. Vielleicht landen wir auch bei Gurreholm auf Jameson Land. Hier ist die weite Landschaft leicht hügelig.

 

12.Tag: Ittoqqortoormiit

Wir erreichen Ittoqqortoormiit, mit 400 Einwohnern die einzige größere Siedlung am Scoresby-Sund. Schlendern Sie durch den Ort und achten Sie auf die Felle von Robben, Moschusochsen und Eisbären, die zum Trocknen aufgespannt sind. Nach dem Abendessen nehmen wir einen südlichen Kurs auf und passieren die atemberaubende Landschaft der Blosseville Küste.

 

13.Tag: Dänemarkstrasse

Auf der Fahrt nach Island durchqueren wir die Dänemarkstraße und haben hier sehr gute Chancen, Buckelwale, Delfine und Seevögel beobachten zu können. In der Nacht präsentieren sich vielleicht auch die zauberhaften Lichtschleier des Nordlichtes, die Aurora Borealis.

 

14.Tag: Akureyri

Mit der Ankunft in Akureyri endet die Expeditionsschiffsreise. Mit dem Bus reisen wir in ca. 6 Std. über die weiten Hochflächen Nordislands und erreichen am Nachmittag Reykjavik, wo wir die Nacht verbringen.

   

15. Tag: Rückreise

Am Morgen können Sie ab Keflavik (dem Flughafen von Rekjavik) den Heimflug antreten.

 

Anmerkungen: Die von uns beschriebenen Programme sind Beispiele für einen möglichen Verlauf Ihrer Naturkreuzfahrt. Da Anlandungen und Exkursionen abhängig von den jeweiligen Wetter- und Eisverhältnissen sind, müssen manchmal Änderungen am Programmablauf vorgenommen werden. Nur so kann sichergestellt werden, daß Sie eine größtmögliche Vielfalt an Landschaften und Tierarten erleben können. Die letztendliche Entscheidung über den genauen Programmverlauf liegt beim Kapitän und dem Expeditionsleiter. Während der Naturkreuzfahrt werden Ihnen täglich die geplanten Aktivitäten vorgestellt. Bitte bedenken Sie: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.