Der geplante Reiseverlauf 

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1.Tag: Einschiffen in Ushuaia
Am Nachmittag gehen Sie an Bord der ORTELIUS und beziehen Ihre Kabine. Sie werden von Ihrem Expeditionsteam begrüßt und machen sich mit dem Schiff vertraut. Abends läuft die ORTELIUS durch den Beaglekanal und nimmt dann Kurs auf die Antarktis. 

2. und 3. Tag: Drake Passage
Knapp zwei Tage dauert die Fahrt durch die stürmische Drake Passage, in der die Fluten des Atlantiks und Pazifiks aufeinander treffen. Sie haben nun Zeit, Vorträgen der Lektoren zu lauschen oder nach Seevögeln und Walen Ausschau zu halten. Erste Eisberge künden schließlich die Nähe des Antarktischen Kontinents an.  

4. Tag:  Antarktische Halbinsel
Heute erreichen wir die Antarktische Halbinsel und passieren den spektakulären Lemaire- Kanal. Geplant ist eine Anlandung auf Pléneau Island, wo uns am Strand liegende See-Elefanten begrüßen. Hier kommen wir unter anderem in den Genuss Eselspinguine und Raubmöwen zu beobachten. Die Pléneau Insel wurde während einer französischen Expedition von 1903- 05  von Jean-Baptiste Charcot entdeckt und nach ihrem damaligen Fotografen Paul Pléneau benannt. Später gehen wir bei Petermann Island an Land, wo zahlreiche Adelie- und Eselspinguine beheimatet sind.     

 

5. Tag: Südlicher Polarkreis
Weiter südlich durch die Penola Strasse kreuzen wir den südlichen Polarkreis und erreichen die Fisch Inseln. Die kleine Inselgruppe nennt man die Minnows, die während der British Graham Expedition von 1934- 1937 von John Rymill entdeckt wurden. Unser nächstes Ziel ist Detaille Island. Von den Briten in der Zeit von 1956- 1959 als Standort einer Forschungsstation genutzt, bietet sich hier heute die Möglichkeit, zahlreiche Adeliepinguine zu beobachten.

                  

6. Tag und 7. Tag: Bellingshausen See
Unser Kurs führt uns durch die Bellingshausen See, wo wir mit dem ersten Packeis rechnen müssen.

 

8. Tag: Peter I Insel
Heute ist eine Anlandung auf der Peter I Insel geplant. Die unbewohnte Vulkaninsel in der Bellingshausen See wurde im Jahre 1821 von Fabian von Bellingshausen entdeckt und nach dem Zar Peter I. (dem Großen) benannt. Bei früheren Anlandungen wurden hier See-Elefanten sowie Kolonien von südlichen Sturmvögeln angetroffen.

 

9. – 14. Tag: Amundsen See
In den folgenden Tagen kreuzen wir durch die Amundsen See, je nach den aktuellen Eisverhältnissen passieren wir dabei den äußeren Rand des Packeises. Uns begegnen vereinzelte Kaiserpinguine, Gruppen von Robben auf Eisschollen und mit etwas Glück können wir von Deck aus Orcas und Minkwale beobachten. Wenn die Eisverhältnisse es erlauben, werden wir versuchen, auf Shephard Island im Marie-Byrd-Land zu landen. Hier findet sich eine Kolonie von Zügelpinguinen.

 

15. – 16. Tag: Ross-Schelfeis
Wir nähern uns dem Ross-Schelfeis, einer riesigen auf dem Meer schwimmenden Eisplatte, die mit sie speisenden Gletschern auf dem fernen Festland verbunden ist. Uns erwartet eine atemberaubende Abbruchkante - mit einer Höhe von bis zu 30 Metern! Bei günstigen Wetterbedingungen planen wir, mit den bordeigenen Helikoptern über die Abbruchkante zu fliegen und auf dem Schelfeis zu landen.

Das Ross-Schelfeis verdankt seinen Namen dem englischen Seefahrer James Clark Ross, der es 1841 entdeckte und erstmalig kartierte.

 

17. bis  21. Tag:  Ross-See
In der Ross-See besuchen wir die berühmte Ross-Insel, deren Landschaftsbild von den drei Vulkanen Mount Bird, Mount Terror und Mount Errebus bestimmt wird. Mount Erebus zeigt noch heute vulkanische Aktivität.

An diesen Tagen besuchen wir viele historische Plätze, die eine wichtige Rolle in den dramatischen britischen Expeditionen des vergangenen Jahrhunderts gespielt haben, wie z. B. Cape Royds, wo sich die Hütte von Ernest Shackleton findet oder Cape Evans mit der Hütte von Robert Falcon Scott. Weiterhin werden wir versuchen; die US-Station Mc Murdo und Scott Base (Neuseeland) zu besuchen. Falls die Eis- und Wetterbedingungen es zulassen, werden wir erneut die Helikopter für Anlandungen nutzen.

Von Castle Rock aus bietet sich dann ein atemberaubender Blick über das Schelfeis Richtung Südpol. Wir planen einen Flug mit dem Helikopter in das Tayler Tal - eines der berühmten Trockentäler der Antarktis - mit wirklich außerirdischen Landschaftsbildern, die an eine Marslandschaft erinnern.

 

22. - 23. Tag: Auf See
Mit Kurs Nord, entlang der östlichen Westküste der Ross See, passieren wir die Eiszunge Drygalski, die italienische Station Terra Nova und später das Kap Hallet.

 

24. Tag: Kap Adare
Mit Kap Adare erreichen wir eine weitgehend eisfreie Landzunge. Cape Adare ist der Ort, wo Menschen zum ersten Mal auf dem antarktischen Kontinent überwintert haben. Die Hütte des  Norwegers Borchgrevink aus dem Jahr 1899 liegt heute inmitten der wohl weltgrößten Kolonie von Adelie-Pinguinen.

  

25. - 29.Tag: Auf See
Bei unserer Weiterreise Richtung Neuseeland passieren wir die Balleny Insel, die im Jahre 1839 durch den britischen Kapitän John Balleny entdeckt wurde.
Wir verbringen entspannte Tage auf See und nutzen das interessante Angebot an Vorträgen der begleitenden Lektoren und Guides.

 

30.Tag: Campbell Island
Mit Campbell Island erreichen wir gewiss einen weiteren Höhepunkt unserer Reise. Die subantarktische Insel gehört seit 1998 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Vulkaninsel erwartet uns mit einer fantastischen Fauna, Königsalbatrosse brüten in Gesellschaft von Pinguinen. Nachdem im 18. Jahrhundert See-Elefanten und Robben hier fast bis zu ihrer Ausrottung gejagt wurden, haben sich heute wieder einige Kolonien angesiedelt.

31. Tag: Auf See
Wir geniessen die letzten Tage auf See, bevor wir die Küste Neuseelands erreichen.

32. Tag: Ausschiffung in Bluff, Neuseeland
Wir erreichen Bluff (Neuseeland), wo diese  32- tägige Naturkreuzfahrt endet.

 
* Das Reiseprogramm vom 12.02. - 19.03.2017 wird in umgekehrter Richtung durchgeführt (ab Bluff/ bis Ushuaia).

 

Bitte beachten Sie:

Die von uns dargestellten Programmabläufe haben lediglich beispielhaften Charakter. Landgänge und insbesondere auch die Helikopterflüge sind abhängig von den Wetter- und Eisverhältnissen vor Ort, daher müssen manchmal alternative Programmabläufe gewählt werden. Nur so kann sichergestellt werden, Ihnen das sichere Erlebnis einer größtmöglichen Vielfalt an Landschaften und Tierwelt zu bieten. Der Kapitän und / oder der Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm. Ein Tagesprogramm mit geplanten Aktivitäten wird Ihnen täglich zugestellt. Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.