Der geplante Reiseverlauf

 

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1. Tag: Cuzco - Cock of the Rock Lodge
Am frühen Morgen holen wir Sie an Ihrem Hotel in Cuzco ab. Auf Ihrem Weg nach Amazonien reisen Sie zunächst durch die gewaltigen Gebirgslandschaften der Anden. Sie durchqueren das tiefeingeschnittene Tal des Urubamba Flusses, bevor es hoch über einige Pässe geht und Sie schließlich den Osteingang des Manu Nationalparks erreichen. In 3500 Metern Höhe genießen Sie hier fantastische Aussichten auf die schneebedeckten Gipfel der Anden und über die unendlichen Weiten Amazoniens. Noch befinden Sie sich oberhalb der Baumgrenze – aber ab hier führt die Straße in Serpentinen immer tiefer hinab in die Nebel- und Bergregenwälder des Ostabhangs der Anden und Sie tauchen ein in das Grün Amazoniens. Ihr heutiges Tagesziel, die Cock of the Rock Lodge liegt schon 2000 Höhenmeter tiefer und mitten im dichten Bergregenwald.


2. Tag: Cock of the Rock Lodge – Amazonia Lodge
Früh am Morgen bieten sich in der Umgebung Ihrer Lodge hervorragende Chancen, den sagenhaften Felsenhahn („Cock of the Rock“) bei der Balz zu beobachten. Die Männchen dieses farbenprächtigen Vogels finden sich auf festliegenden Balzplätzen ein und buhlen hier um die Gunst der Weibchen. Aus einem überdachten Unterstand lassen sich die Vögel dabei gut beobachten.
Nach dem Frühstück reisen Sie mit dem Bus weiter hinab in den Tieflandregenwald. Nach etwa dreistündiger Fahrt erreichen Sie die Ortschaft Atalaya, von dem aus Sie die Reise per Motorboot auf dem Rio Alto Madre de Dios fortsetzen. Heute ist es aber nur noch ein kleines Stück Bootsfahrt bis zu Ihrem Tagesziel, der Amazonia Lodge. Die Lodge liegt etwa auf 500 Meter Höhe über dem Meeresspiegel und bietet in ihrer Umgebung fantastische Möglichkeiten, eine Vielzahl von Vogelarten zu beobachten. Der Abwechslungsreichtum der hier zu findenden Waldformationen trägt maßgeblich zum Artenreichtum bei und macht diesen Platz zu einem Paradies für Vogelfreunde. Übernachtung in der Amazonia Lodge.

 

3. Tag: Amazonia Lodge - Manu Wildlife Center
Am frühen Morgen bleibt Ihnen noch Zeit für Tierbeobachtungen und eine kleine Wanderung in der Umgebung der Lodge. Nach dem Frühstück treten wir die Weitereise an und reisen mit dem Motorkanu auf dem Rio Alto Madre de Dios tiefer in den Regenwald. Während der heutigen etwa sechsstündigen Bootsreise bieten sich immer wieder wunderschöne Ansichten der Uferwälder und gute Chancen, Wildtiere am Ufer zu beobachten. Neben den auf Sandbänken ruhenden Kaimanen sollten Sie Ausschau nach Capybaras halten – Familienverbände dieser scheuen großen Nagetiere lassen sich manchmal am Flussufer beobachten.
Am Nachmittag passieren wir die Einmündung des Rio Manu und erreichen die kleine Ortschaft Boca Manu. Von hier geht es weiter flussabwärts auf dem Rio Madre de Dios und schließlich erreichen Sie Ihr Ziel – eine Urwaldlodge tief im peruanischen Amazonas Regenwald. 
Nach dem Bezug Ihres Zimmers bleibt vielleicht noch Zeit für eine erste Erkundungstour. Ein System von Urwaldpfaden von über 30 Kilometern Länge erschließt die Wälder in der Umgebung der Lodge. Übernachtung im Manu Wildlife Center.

 

 

4. Tag:  Manu Wildlife Center
Früh am Morgen starten Sie zu Ihrer heutigen Wildlife Tour. Mit dem Morgengrauen erreichen Sie nach einer halbstündigen Bootsfahrt die größte Papageien - Salzlecke der Region. Mehrere Amazonen - und auch Ara - Arten besuchen diesen lehmigen Abhang regelmäßig, um für sie lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Aus Ihrem getarnten  Beobachtungsstand können Sie Schwärme verschiedener Kleinpapageienarten und später auch die großen Aras bewundern.
Nach Rückkehr zur Lodge und dem Mittagessen unternehmen Sie eine Wanderung in den Dschungel. Dabei werden Sie mit Sicherheit einige der zwölf hier vorkommenden Affenarten zu Gesicht bekommen.
Nach dem Abendessen besuchen Sie eine weitere Salzlecke. Eine einstündige Wanderung führt Sie zu einer kleinen Lichtung im Dschungel, die regelmäßig von Tapiren besucht wird, die hier durch den Verzehr von salzhaltiger Erde ihren Mineralbedarf decken. Gut getarnt können Sie von einer Aussichtsplattform das größte Tier des südamerikanischen Regenwaldes beobachten. Spät am Abend kehren Sie durch den nächtlichen Urwald zurück in Ihre Unterkunft. 

                            

5. Tag: Manu Wildlife Center  

Nach einem zeitigen Frühstück reisen wir mit dem Boot den Fluss hinab und wandern bei  Sonnenaufgang durch den Uferwald zu einem ruhigen Altarm, wo wir Ausschau halten nach Riesenottern. Der Altarm ist das Kernrevier einer Familie der großen Wasserraubtiere, die sich mit ein wenig Glück recht gut beobachten lassen. Nach Rückkehr zur Lodge und Mittagessen durchstreifen wir am Nachmittag die umgebenden Urwälder und beobachten Affen, Vögel und sonstige Tiere des Waldes. Auch die Vielzahl der Baumarten mit teilweise gewaltigen Ausmaßen und Höhen wird Sie beeindrucken. Übernachtung im Manu Wildlife Center.

 

6. Tag: Manu Wildlife Center - Cuzco
Nach dem Frühstück reisen Sie zunächst mit dem Motorkanu den Rio Madre de Dios flussab und später weiter mit dem Bus nach Puerto Maldonado.
Der Rückflug von hier nach Cuzco bietet (bei gutem  Wetter) spektakuläre Aussichten – zunächst über die unendlichen Waldflächen Amazoniens, später über die wildzerklüfteten Bergwälder der Ostanden und schließlich auf die schneebedeckten Gipfel und kargen Hochflächen des Hochlandes. Mit der Ankunft auf dem Flughafen Cuzco endet diese einzigartige Expedition in die Wildnis des amazonischen Urwaldes.