Der geplante Reiseverlauf:
Anmerkung: Hier wiedergegeben ist der "klassische" Expeditionsverlauf des Programms ab / bis Ushuaia.
Abweichend hiervon bieten wir Ihnen auch Programme an, auf denen die Seestrecke Ushuaia - Falkland per Charterflug zurückgelegt wird. Weiterhin gibt es Programme, die einen Schwerpunkt auf ausgewählte Zielgebiete legen (Südgeorgien oder Weddel - See). Hinweise auf diese besonderen Programmverläufe finden Sie im Preisteil bei den einzelnen Expeditionsschiffen.
1. Tag: Einschiffen in Ushuaia
Am Nachmittag schiffen Sie sich in der südlichsten Stadt der Erde ein: Ushuaia. Die Hauptstadt des argentinischen Teils von Feuerland, eingerahmt von der schnee- bedeckten Martial-Bergkette, ist zum Beaglekanal hin ausgerichtet. Die erste Etappe unserer Reise führt durch den Beaglekanal nach Osten in den offenen Atlantik.
2. Tag: Auf See
Auf See mit Kurs auf die Falklandinseln (Malwinen). Auf der Überfahrt kommen Vogelfreunde auf ihre Kosten. Wander-, Schwarzbrauenalbatros, sowie verschiedene Sturmschwalben und Kapsturmvogel gehören zu unseren ständigen Begleitern.
3. Tag: Falkland Inseln
Unseren ersten Landgang planen wir auf der Westseite der Falkland Inseln (Malwinen). Hier auf der Insel New Island nisten Felsenpinguine neben Schwarzbrauenalbatrossen aber auch Königskormorane und Pelzrobben zählen zu den Attraktionen der Insel.
4. Tag: Falkland Inseln
Stanley, die Hauptstadt der Inseln, mit ihren bunten Dächern, gepflegten Gärten und englischen Pubs, gibt uns einen ersten Einblick in die Kultur der Falkländer. Etwa 1.300 Einwohner leben heute in der kleinen Hafenstadt. Zahlreiche Schiffswracks in der Bucht erzählen von der ereignisreichen Segelschiffahrt im 19 Jh. Auch das Museum der Stadt ist ein lohnenswertes Besuchsziel.
5. und 6. Tag: Auf See - mit Kurs Südgeorgien
Auf See, unterwegs nach Südgeorgien. Während der Fahrt nach Ost-Süd-Ost überqueren wir die Antarktische Konvergenz. Die Wasser - Temperatur sinkt nun deutlich ab. Nährstoffe werden im Zusammenstoß der Strömungen nach oben gespült und sorgen für einen großen Fischreichtum. Die Seevögel der Region, Albatrosse, Sturmvögel und Sturmschwalben lassen sich das Fest nicht entgehen.
7. - 10. Tag: Südgeorgien
Die verlassene Walfangstation Grytviken in der Cumberland Bay gehört zu den interessantesten Landeplätzen auf Südgeorgien. Neben der restaurierten norwegischen Kirche und dem Walfangmuseum, lohnt sich auch ein Besuch bei der Britischen Forschungs- station in King Edward Point. Daneben ist ein Pilgergang zum nahegelegenen Friedhof ein absolutes "Muss" für die Anhänger des Polarreisenden Shackleton, der hier seine letzte Ruhestätte fand.
Weitere Höhepunkte sind die Bucht Fortuna Bay, mit ihrem Wasserfall, Gletschern und einer stattlichen Königspinguin Kolonie, sowie die Inseln Prion und Albatros, auf denen wir uns nistenden Wanderalbatrossen nähern können. In der Salisbury Plain überwältigt uns die Zahl der Königspinguine. Mehrere hundertausend Vögel zählt diese Kolonie. Andere mögliche Ziele sind Elsehul, Right Whale Bay, Possession Bay, Gold Harbour und Drygalski Fjord. Sie zeichnen sich durch eine Vielfalt an Landschaften aus: tief eingeschnittene Fjorde, hohe Berge, Gletscher und schroffe Felswände bestimmen das Bild. Auch ein weites Spektrum an Wildtieren kommt hier vor: Pelzrobben, See-Elefanten, Eselspinguine, Goldschopf-Pinguine, Graukopf- und Rauchiger Albatros, Sturmvögel und Sturmschwalben, sowie von norwegischen Walfängern eingeführten Rentiere.
11. Tag: Auf See
Auf See mit Kurs auf die Süd Orkney Inseln. In der Nähe der Packeisgrenze können wir mit etwas Glück seltenere Antarktisvögel, wie etwa den Schneesturmvogel und die MacCormick Raubmöwe, ausmachen und vielleicht sogar junge Kaiserpinguine sehen. Hier haben wir auch beste Chancen auf Zwergwale zu stoßen.
12. Tag: Süd Orkney Inseln
In der Süd Orkney Inselgruppe wollen wir versuchen, Laurie Island einen Besuch abzustatten. Mit Erlaubnis des freundlichen Personals der argentinischen Antarktisstation Orcadas könnten wir die Adelie Pinguin Kolonie in Punta Cormoran aufsuchen. Ein weiterer Höhepunkt sind nistende Südliche Riesensturmvögel in unmittelbarer Nähe der Station.
13. Tag: Elephant Island
Am späten Nachmittag erreichen wir Elephant Island. Wenn Wind, Wellen und Eisverhältnisse es zulassen, wollen wir hier eine Zodiac-Tour nach Point Wild unternehmen. Eine Gedenktafel erinnert an die dramatischen 105 Tage, die Shackletons Männer hier unter ihren Rettungsbooten zubringen mussten, bis sie 1917 schließlich gerettet wurden. Auch die Südseite der Insel hat einiges zu bieten. Am Point Lookout können Kehlstreif-, Esels- und Goldschopfpinguine beobachtet werden.

14.- 16. Tag: Süd Shetland Inseln und die antarktische Halbinsel
Unser Landgangprogramm in den Süd Shetland Inseln und auf der Antarktischen Halbinsel könnte Turret Point (brütende Kehlstreif- und Adelie-Pinguine, Südliche Riesensturmvögel, Dominikaner Möwen, Königskormorane und Antarktische Seeschwalben) und Penguin Island (eine bizarre Vulkaninsel mit doppeltem Krater) einschließen. Falls die Wetterverhältnisse hier einen Landgang nicht zulassen, könnten wir die polnische Antarktisstation Arctowski auf der Insel King George besuchen. In ihrer Nähe gibt es eine große Vielfalt an Tierleben.
Wir planen außerdem einen Landgang in Hannah Point, auf Livingston Island. Hier drängen sich auf engstem Raum See-Elefanten, Pelzrobben, nistende Eselspinguine, Kehlstreifpinguine und sogar einige wenige Goldschopf Pinguine. In den Felsen brüten Riesen- und Kapsturmvögel.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch einer gigantischen Kehlstreif-Pinguinkolonie an der Außenseite des Kraterrings von Deception Island, bei Baily Head. Wir brauchen allerdings gute Wetterbedingungen, um hier zu landen. Wer gern wandert, hat hier die Möglichkeit über den Kraterring in die Bucht von Whalers Bay hinabzusteigen. Dort sind heute noch die Überreste einer alten Walfangstation aus dem 20. Jh zu sehen, die zum Teil vom letzten Vulkanausbruch 1969 verschüttet worden sind.
Unsere Fahrt geht weiter nach Süden, durch die Gerlache Straße. Zwerg- und Buckelwale begleiten uns auf dem Weg zum Antarktischen Kontinent. Entweder in Neko Harbour oder Paradise Bay betreten wir den Kontinent. Die Macht der Gletscher ist hier atemberaubend. Unsere Fahrt zurück in die Drake Passage könnte durch die Melchior Inselgruppe führen und uns hier einen letzten Blick auf Weddell Robben gewähren.

17. und 18. Tag: Drake Passage
In der Drake Passage haben wir die Möglichkeit, Seevögel und mit Glück Wale zu beobachten und treffen mit Sicherheit unsere alten Bekannten, die riesigen Wanderalbatrosse wieder.
19. Tag: Ankunft in Ushuaia
Wir erreichen den Hafen von Ushuaia in den frühen Morgenstunden. Ausstieg und Ende der Expeditionskreuzfahrt.
Bitte beachten Sie:
Die von uns vorgeschlagenen Programme gelten lediglich als Beispiel. Da Landgänge abhängig von den Wetter- und Eisverhältnissen vor Ort sind, müssen wir manchmal Alternativen vorschlagen. Nur so können wir sicherstellen, Ihnen eine größtmögliche Vielfalt an Landschaften und Tierwelt zu bieten. Unser Kapitän und oder der Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm. Ein Tagesprogramm mit geplanten Aktivitäten wird Ihnen täglich zugestellt. Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.




