Geplanter Reiseverlauf:  

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1. Tag (24.08.2010): Longyearbyen

Anreise nach Longyearbyen. Nach dem Einschiffen läuft das Expeditionsschiff am Nachmittag Richtung Isfjorden aus, wo wir noch eine Anlandung am Vogelfelsen von Alkhornet planen.

 

2. und 3. Tag (25. und 26.08.2010): Grönlandsee 

Mit Kurs West durchqueren wir die Grönlandsee und halten Ausschau nach Buckel- und Finnwalen. Begleitet werden wir von Sturmvögeln und Dickschnabellummen. 

 

4. Tag (27.08.2010): Die Inseln Shannon und Kuhn 

Die ersten Anlandungen an der grönländischen Küste planen wir auf den Inseln Shannon und Kuhn. In den Küstengewässern haben wir gute Chancen auf Walrosse zu stoßen und hoffen an Land Moschusochsen und Schneehasen beobachten zu können. Auch Schnee-Eulen und Gyr-Falken werden hier häufig gesichtet.

 

5. Tag (28.08.2010): Sabine Insel

Auf der Sabine Insel planen wir zwei Anlandungen. Im Norden finden sich in der Hansa Bucht die Überreste der im II. Weltkrieg von der Deutschen betriebenen Wetterstation „Holzauge“. In der an der Südküste gelegenen Bucht „Germania Havn“ überwinterten 1869 die Teilnehmer der 2ten Deutschen Nordpolarfahrt. Vom eingefrorenen Expeditionsschiff Germania aus unternahmen die Männer um Kapitän Koldewey weite Erkundungsfahrten entlang der ostgrönländischen Küste und gelangten dabei bis auf  77° Nord  - so weit nördlich war bis dahin noch kein Europäer an der ostgrönländischen Küste vorgestoßen. Zahlreiche deutsche Landschaftsnamen sind bleibende Erinnerung an diese Erkundungen. Während die Männer auf der „Germania“ im folgenden Sommer aus dem Eis frei kamen und - nach Entdeckung des südlich gelegenen Kaiser Franz Josef Fjordes - nach Deutschland zurückkehrten, war das zweite Schiff der Expedition, die „Hansa“, vom Treibeis eingeschlossen und zerdrückt worden und die Besatzung konnte sich erst nach einer monatelangen Drift auf einer Eisscholle nach Südgrönland retten.   

 

6. Tag (29.08.2010): Kaiser-Franz-Joseph-Fjord 

Fahrt in den Kaiser-Franz-Joseph-Fjord - ein imposanter Fjord mit steil und hoch ragenden Felswänden an beiden Ufern. Wir planen eine Anlandung in der Blomsterbugt, wo farbenprächtige Gesteinsformationen auch „Nicht - Geologen“ in Staunen versetzen. Direkt gegenüber liegt das imposante Teufelsschloss – eine Bergformation, die schon ihre Entdecker tief beeindruckte. Später passieren wir den nach Julius Payer benannten Berg, von dem der Österreicher erstmals einen am Rande des Inlandeises gelegenen fast 3000 Meter hohen Berg erblickte, der nach dem Initiator der deutschen Polarexpeditionen August Petermann benannt wurde.  

 

7. Tag (30.08.2010): Alpefjord

Auf unserer Fahrt Richtung Süden planen wir heute einen Abstecher in den Alpefjord – wo uns einmal mehr wunderschöne Fjordlandschaften verzaubern werden. Während der Fahrt halten wir auch Ausschau nach Narwalen, den legendären Einhörnern des Meeres.

 

8. Tag (31.08.2010): Scoresby-Sund (Tyskit Nunat)

Heute laufen wir in den Scoresby-Sund ein. Wir planen eine Anlandung auf Jameson Land, wo wir bei Tyskit Nunat die guterhaltene Oststation der Deutschen Grönland Expedition von 1930 aufsuchen wollen. Wichtigstes Ziel der von Alfred Wegener geleiteten Expedition war die Erforschung der grönländischen Eiskappe und von der Oststation aus wurden damals ergänzende meteorologische Untersuchungen vorgenommen

 

9. Tag (01.09.2010): Scoresby-Sund (Cape Hofmann Halvö)

Durch die spektakuläre Landschaft am Öfjord reisen wir zur Halbinsel Cape Hofmann – der  Heimat einer großen Population von Moschusochsen. Über die Eismassen des angrenzenden Eielsson Gletschers gelang Arved Fuchs und Rainer Neuber 1983 nach einer strapaziösen Überquerung des Inlandeises der Abstieg von der Eiskappe.

 

10. Tag (02.09.2010): Scoresby-Sund (Milne Land)

Heute planen wir Anlandungen auf der Insel Milne Land. Weite Tundren wechseln hier mit zum Meer gleitenden Gletscherströmen. In Ufernähe finden sich Ruinen von Winterhäusern der Thule-Kultur, Zeugnisse frühen menschlichen Lebens in dieser rauen Naturlandschaft.

 

11. Tag (03.09.2010): Scoresby-Sund (Ittoqqortoormiit)

Wir erreichen Ittoqqortoormiit, mit 500 Einwohnern die einzige größere Siedlung am Scoresby-Sund. Schlendern Sie durch den Ort und achten Sie auf die Felle von Robben, Moschusochsen und Eisbären, die zum Trocknen aufgespannt sind. Noch heute lebt ein Teil der Bevölkerung von der Jagd. Am Abend Weiterfahrt entlang der zerklüfteten Blosseville-Küste.

 

12. Tag (04.09.2010): Dänemarkstraße

Auf der Fahrt nach Island durchqueren wir die Dänemarkstraße und hoffen, hier Buckel- und Finnwale beobachten zu können.

 

13. Tag (05.09.2010): Akureyri  (Island) / Busreise nach Reykjavik

Mit der Ankunft in Akureyri endet die Naturkreuzfahrt. Mit dem Bus reisen wir über die weiten Hochflächen Nordislands und erreichen am Nachmittag Reykjavik, wo wir die Nacht verbringen.

 

14. Tag (06.09. 2010): Rekjavik  (Island) / Rückreise nach Deutschland

Am Morgen können Sie ab Keflavik (dem Flughafen von Rekjavik) den Heimflug antreten.

 

Anmerkung:

Bitte beachten Sie, dass wie bei allen Expeditionskreuzfahrten der Reiseverlauf von den herrschenden Witterungsverhältnissen, aber auch von Genehmigungen und aktuellen Schutzbestimmungen beeinflusst wird und entsprechenden Änderungen unterliegt.